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Berthold Brinkmeier sagt Volksbank adé

62-jähriger zeigte eine enorme Vielseitigkeit

Er war das „wachsame Auge“ der Volksbank Lübbecker Land und nicht nur deshalb ein enorm wichtiger Mitarbeiter: Berthold Brinkmeier. Nach 47 Jahren im Beruf, davon fast dreieinhalb Jahrzehnte in unserer Volksbank, ist er zum Jahreswechsel in die passive Phase der Altersteilzeit getreten.

 

„Freuen Sie sich auf Ihren neuen Lebensabschnitt, denn jetzt sind sie frei von Verpflichtungen, die der Beruf mit sich bringt“, meinte Vorstandsmitglied Conrad Bäumer mit einem Schmunzeln, als er Herrn Brinkmeier dieser Tage im Kreise langjähriger Kollegen offiziell in den Ruhestand verabschiedete.

Als Leiter der Internen Revision und Mitglied der Führungsmann-schaft gab Berthold Brinkmeier seinen Kolleginnen und Kollegen nicht nur so manchen Hinweis, damit alles Recht und Ordnung hatte. Er sorgte mit seiner besonnenen Art und enormen Wissen in dieser Position auch für ein zusätzlich sicheres Gefühl bei Vor-stand und Mitarbeitern. Ein Grund dafür war sein großer Erfah-rungsschatz aus unterschiedlichen Tätigkeiten in der genossenschaftlichen Organisation:

Nach klassischer Banklehre bei der damaligen Spar- und Darlehns-kasse Levern und „Ausflügen“ zur Westdeutschen Genossen-schafts-Zentralbank und an die Fachhochschule Bielefeld kehrte er 1975 wieder zurück zu seinen beruflichen Wurzeln. Hier kümmerte er sich unter anderem um das Auslandsgeschäft. Er war für die EDV und die Organisation zuständig. Außerdem bekleidete er einige Jahre das „Amt“ des Ausbildungsbeauftragten. „Und in jeder dieser Positionen waren Sie für uns ein wertvoller und verlässlicher Mitarbeiter“, sagte Conrad Bäumer in seiner Lau-datio.

Auch wenn Berthold Brinkmeier inzwischen in Lübbecke wohnt, denken viele Menschen, besonders in seinem Geburtsort Levern, beim Stichwort „Berthold Brinkmeier“ aber nicht nur an den Arbeitgeber des 62-jährigen „Jungpensionärs“. Auch als lang-jähriger Kassierer der Zylinderkompanie, beim Förderverein Berufskolleg, im Sozialverband und als Vorsitzender des TuS Levern hat er sich einen Namen gemacht – und dadurch ganz nebenbei dafür gesorgt, dass im nächsten Lebensabschnitt bestimmt keine Langeweile aufkommt.